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Pressemitteilung „Wettbewerb tot: Strom aus Wasserkraft entprivatisieren“ 31.03.2014

Wettbewerb tot: Strom aus Wasserkraft entprivatisieren

Im Herbst 2013 wollte die Verbraucherzentrale Südtirol (VZS) eine Einkaufsgemeinschaft für Strom und Gas von Haushaltskunden organisieren. An dieser Einkaufsgemeinschaft haben nahezu 7000 Haushalte ihr Interesse bekundet und sich unverbindlich vorangemeldet. Ziel dieses Zusammenschlusses war es, im Verbund einen günstigeren Strom- und Gaspreis zu erreichen, um endlich von den überdurchschnittlich hohen Energiekosten in Südtirol wegzukommen.

Das niederschmetternde Ergebnis der Aktion: Von über 70 auf dem Südtiroler Markt tätigen Unternehmen, hat kein einziges ein brauchbares Angebot abgeliefert. Unvorstellbar, denn ein ähnliches Projekt in Österreich ist sehr wohl positiv verlaufen und die Teilnehmer konnten sich dort über verbilligte Strom und Gaspreise freuen.

An diesem Beispiel sieht man eindrücklich, dass der freie Wettbewerb für Energie in Italien und speziell auch in Südtirol nicht existiert. Obwohl Südtirol in Europa eines der wasserreichsten und für Strom aus Wasserkraft prädestiniertesten Gebiete ist, zahlen die Bürger hier immer noch einen der höchsten Strompreise in Europa.

Die Piratenpartei Südtirol ist der Meinung, dass das Wasser ein Lebensgrundrecht ist und dass Wasser allen Bürgerinnen und Bürgern gehört. Der logische Schluss daraus ist jener, dass auch der Strom aus Wasserkraft allen gehören muss.
Die Piratenpartei Südtirol fordert eine sofortige Entprivatisierung der Wasserkraft in Südtirol und eine Umstellung auf eine landesweite organisierte Genossenschaftliche Erzeugung und Verteilung des Stroms, damit endlich alle Bürgerinnen und Bürger Südtirols finanziell entlastet werden und in den Genuss von günstigen und fairen Energiepreisen kommen.


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