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Wasserkraft

Wasserkraft

Wir forden eine Entprivatisierung der Wasserkraft in Südtirol.

  •  Konzessionen für die Wasserkraft sollen zukünftig nicht mehr von privaten Unternehmen angesucht werden können. Alte auslaufende und neue Konzessionen gehen entweder direkt an die Gemeinden oder an nicht gewinnorientierte lokale Genossenschaften.
  • Bei neuen Konzessionen wird den historisch gewachsenen (Grund) Eigentümern eine Entschädigung in Form einer Beteiligung in Prozenten zugesprochen, welche sich über die Laufzeit der Konzession erstreckt und anschliessend automatisch erlischt.
  • Die Landesenergiegesellschaft SEL wird in der heutigen Form aufgelöst und gibt ihre Konzessionen an die lokalen Genossenschaften bzw. Gemeinden ab. Sie wird zukünftig die Südtiroler Energiegenossenschaften und Gemeinden vertreten und eine Zusammenarbeit dieser koordinieren.
  • Die bereits vergebenen Wasserkraftwerke gehen mit Ablauf der Konzessionen an die lokalen Genossenschaften und Gemeinden über.
  • Gemeinden, welche keinen oder zu wenig Strom aus Wasserkraft produzieren können, werden mit Überschüssen aus den anderen Gemeinden und Genossenschaften gespeist. Damit ist gewährleistet, dass alle SüdtirolerInnen kostengünstigen und sauberen Strom erhalten.
  • Südtirol produziert weit mehr Strom aus Wasserkraft als es verbraucht. Es muss daher einen Grenzwert der Maximalproduktion (ie. Gesamt-Produktion/Verbrauch) geben, welcher nicht überschritten werden darf, um die Landschaft und Umwelt zu schützen und touristisch weiterhin attraktiv zu halten.
  • Sämtliche Infrastukturen (Lehrrohre, Kabel, Trafostationen) müssen in öffentlicher Hand bleiben und werden von den Gemeinden bzw. den Genossenschaften instandgehalten.
  • In der Folge soll das Limit von 3kW aufgehoben werden.